Hotel Villa Belrose

Wer viel reist in der großen Welt der Luxushotellerie, wird die architektonischen Zitate der 1997 gebauten Villa unschwer erkennen: etwa die dem Brenner’s Park-Hotel nachempfundene Anfahrtsszenerie unter den Portieren des Baldachins, die ein gut einstimmender Auftakt für das Erleben der ganzen Hotelanlage sind: die Paradoxie von ausstatterischer Großzügigkeit, die nicht aufdringlich wirkt, daß man gleichzeitig von einer sehr persönlichen Wohnlichkeit sprechen kann, die der ganzen Anlage eigen ist.

Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet: die Vorhänge schmiegen sich im schweren Faltenwurf um die Fenster, antique Möbel und wertvolle Gemälde, ein flaumenweicher Teppich und marmorne Bäder lassen erdrückenden Luxus ahnen, aber genau das ist es nicht: Die Kunst der Althoff’schen Designer besteht im Weglassen. Und so sind die dekorativen Accesoires in den Zimmern und Suiten so geschickt dosiert, daß die Eleganz und Pracht der Stoffe, Farben und Möbel selbstverständlich wirkt. Trotzdem hat Hightech Einzug gehalten: Fax, Telefon, Klimaanlage und Fußbodenheizung sorgen zu jeder Jahreszeit für eine balancierte Temperatur.


Nicht zuletzt macht die Kunst der „großen Küche“ eine Einkehr in der Villa Belrose attraktiv: Das Restaurant, indem der Sternekoch Thierry Thiercelin die aromabetonten und federleichten Speisen zubereitet, ist ein Anziehungspunkt für Feinschmecker.

Auf der intelligent zusammengestellten Speisekarte findet sich eine Auswahl der hiesigen Mittelmeerfische wie St. Pierre oder Loup de Mer, die in ihrer Komposition mit frischen Kräutern und provencalischen Beilagen so angenehm duften und schmecken, dass man die Nähe zum Meer, auch ohne den wunderbaren Blick aus dem Restaurant über den Golf, intensiv spürt.


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